12-20-94 16:30 I thought I should let you know that I have changed my mind about the winter vacation that I had suggested, and that I do not plan to go. Tomorrow I expect to find out about trailers and bumper hitches with a view to taking the piano, the organ and various books to Konnarock in January. Of course I would like you to come along if you feel like it, but it is not necessary. With respect to Christmas celebrations, I expect to hide from them as best I can. Das Obige ist ein E-mail Brief welchen ich gestern abend (12-20-94) an Klemens schrieb. Er hatte meinen Vorschlag, statt der Winterreise nach Konnarock ein paar Ferientage in New Hampshire zu planen mit Laura besprochen, und die war insofern darauf eingegangen, als sie Anstellungen machte bei einem Makler in Stowe der ihr bekannt war, sich nach einem zu vermietenden Ferienhause zu erkundigen. Dabei wurde mir klar, dasz ihr die Reise annehmbar wuerde nur unter ihrer Regie; und die Vorstellung eines Miteinanderseins unter Lauras Obhut machte mich wachsend unbehaglicher, und draengte mich zu dem Entschlusz, mich von diesem Unternehmen zurueckzuziehen. Ich bin ueberzeugt, dasz der Entschlusz der richtige war. Die Erklaerungen welche ich Klemens gestern abend gab, er kam unerwarteter Weise, erfolgten aus meiner Depression, und waren, im eigentlichen Sinne dieses Wortes, ungerecht. Es scheint mir unvermeidlich die Welt und deren Bevoelkerung aus egozentrischer Perspektive darzustellen; d.h. die Menschen in dem Masze als gut oder schlecht zu beurteilen, wie es die Rechtfertigung des eigenen Betragens bedarf. So zu urteilen ist menschlich, aber unersprieszlich, und letzten Endes auch unehrlich. Es geht letzten Endes doch besser, wenn es einem gelingt das Leben aus einer gehoerigen Entfernung zu betrachten, in welcher das eigene Leben nicht mehr der Mittelpunkt ist. Ich erklaere mir Klemens Beziehung zu Laura als Ausdruck seines Beduerfnisses sich von der engen Beziehung zu mir zu befreien; etwa wie die juedischen Kolonisten Palaestinas kibbutzim gruendeten um den Vertraulichkeiten des buergerlichen Lebens zu entkommen. Seine Gefuehle sind in dieser Hinsicht doppelwertig, denn er vermag sich doch nicht von der Beziehung zu mir zu loesen, und moechte beides, die Abhaengigkeit und die Unabhaengigkeit. Vor acht Jahren, war es durchaus vernuenftig, zu hoffen, ja vorauszusehen, dasz sich ein Kompromisz, ein Zwischenzustand, entwickeln wuerde; und in gewissem Masze ist dies wohl auch geschehen. Dasz wir mit dem Kompromisz nicht voellig zufrieden sind, dasz jedem von uns dabei etwas fehlt, ist verstaendlich; ob es uns genuegt, ob und wie wir dabei ueberleben, oder gar gluecklich ueberleben, ist eine andere Frage deren Antwort erst mit der Zeit wird offenbar werden.