Dear Marion, About the Rilke Sonnet, I don't understand the details of the hunt either. I doubt that Rilke did. With some realistic aspects of his poetry, he was pretty sloppy. What I understand is that the hunters flushed out the subterranean doves from their caves using a white cloth - surrender - peace symbol, then either shot them or beat them to death as they tumbled into the light. The brutality is made bearable to the poet through the final triplet: Toeten ist eine Gestalt unseres wandernden Trauerns. Rein ist im heiteren Geist Was ab uns selber geschieht. The sadness of killing is reflected from us or to us. Trauern, mourning, is peripatetic. We cannot escape by inflicting it on the (sacrificial) victim. It comes home to us. Death becomes pure in serenity, when it happens to me. The prospect of my own death makes tolerable the deaths of others. My interpretation of the poem as an epitaph for suicide is too narrow. It is, in fact, an epitaph for being killed. The quotation: Und setzet ihr nicht das Leben ein, Nie wird euch das Leben gewonnen sein. is from the last scene of Schiller's Wallensteins Lager. It's such great poetry that it overwhelms even my antimilitaristic pacifism. They are the closing lines of a soldier's chorus. It's to late now, but maybe tomorrow or if not then, some day before I die, I'll translate it for you. ZWEITER KUERASSIER singt. Wohl auf, Kameraden, aufs Pferd, aufs Pferd! Ins Feld, in die Freiheit gezogen. Im Felde, da ist der Mann noch was wert, Da wird das Herz noch gewogen. Da tritt kein anderer fuer ihn ein, Auf sich selber steht er da ganz allein. Die Soldaten aus dem Hintergrunde haben sich waehrend des Gesangs herbeigezogen und machen den Chor. CHOR. Da tritt kein anderer fuer ihn ein, Auf sich selber steht er da ganz allein. DRAGONER. Aus der Welt die Freiheit verschwunden ist, Man sieht nur Herren und Knechte; Die Falschheit herrschet, die Hinterlist Bei dem feigen Menschengeschlechte. Der dem Tod ins Angesicht schauen kann, Der Soldat allein ist der freie Mann. CHOR. Der dem Tod ins Angesicht schauen kann, Der Soldat allein ist der freie Mann. [310] ERSTER JAEGER. Des Lebens Aengsten, er wirft sie weg, Hat nicht mehr zu fuerchten, zu sorgen; Er reitet dem Schicksal entgegen keck, Triffts heute nicht, trifft es doch morgen, Und trifft es morgen, so lasset uns heut Noch schluerfen die Neige der koestlichen Zeit. CHOR. Und trifft es morgen, so lasset uns heut Noch schluerfen die Neige der koestlichen Zeit. Die Glaeser sind aufs neue gefuellt worden, sie stossen an und trinken. WACHTMEISTER. Von dem Himmel faellt ihm sein lustiges Los, Brauchts nicht mit Mueh zu erstreben, Der Froener, der sucht in der Erde Schoss, Da meint er den Schatz zu erheben. Er graebt und schaufelt, so lang er lebt, Und graebt, bis er endlich sein Grab sich graebt. CHOR. Er graebt und schaufelt, so lang er lebt, Und graebt, bis er endlich sein Grab sich gräbt. ERSTER JAEGER. Der Reiter und sein geschwindes Ross, Sie sind gefuerchtete Gaeste; Es flimmern die Lampen im Hochzeitschloss, Ungeladen kommt er zum Feste, Er wirbt nicht lange, er zeiget nicht Gold, Im Sturm erringt er den Minnesold. CHOR. Er wirbt nicht lange, er zeiget nicht Gold, Im Sturm erringt er den Minnesold. ZWEITER KUERASSIER. Warum weint die Dirn und zergraemet sich schier? Lass fahren dahin, lass fahren! Er hat auf Erden kein bleibend Quartier, Kann treue Lieb nicht bewahren. Das rasche Schicksal, es treibt ihn fort, Seine Ruh laesst er an keinem Ort. CHOR. Das rasche Schicksal, es treibt ihn fort, Seine Ruh laesst er an keinem Ort. ERSTER JAEGER fasst die zwei Naechsten an der Hand, die Uebrigen ahmen es nach; alle, welche gesprochen, bilden einen grossen Halbkreis. Drum frisch, Kameraden, den Rappen gezaeumt, Die Brust im Gefechte gelueftet. Die Jugend brauset, das Leben schaeumt, Frisch auf! eh der Geist noch verdueftet. Und setzet ihr nicht das Leben ein, Nie wird euch das Leben gewonnen sein. CHOR. Und setzet ihr nicht das Leben ein, Nie wird euch das Leben gewonnen sein. Der Vorhang faellt, ehe der Chor ganz ausgesungen. Friedrich Schiller - I'd be cheating if I signed my name to this. Jochen