Dear Marion, Thank you for your letter. You ask interesting questions. Sometimes I wonder whether you missed your calling as a psychoanalyst. You write: > From my as yet very brief and fragmentary encounters > with Jakob Doehring, I get the impression that the onrush of Feminism > during his lifetime has made him a bit uneasy. > It's sort of as though he doesn't feel justified > in opposing the principles of Feminism in theory, > but that conducting his life within a social structure > that has adopted the Feminist social norms makes Jakob a little jumpy. > It's hard for him to know what to expect. > Behaving in this context doesn't come so naturally. > It would be wonderful to awake and discover > that this had only been a dream but, > inexplicably, it has become real life. > Then, too, Doehring is a complicated, sensitive, > somewhat fragile individual, too delicate a mechanism > to be whipped into shape by Feminist forces > without suffering abrasions (even PTSD). > So am I reading him right? > Does Doehring feel uneasy in our Feminist age? It is of course important to distinguish my own reaction to Feminism from that of Jakob Doehring. So far as I myself am concerned, I will testify to my own experience and conviction in due course. However even though Doehring and I have much in common, we are different individuals with different experiences. Doehring articulates his response to Dorothea's challenges in Chapter 3 on their initial encounter in the airplane between Boston and Toronto. He tells Dorothea that he is indeed interested in women's rights, but that his concern is for his relationship to the individual; he distrusts political efforts on behalf of the group; such efforts, he says, are likely to have unintended harmful side-effects. Dorothea then makes him a present of a copy of a Feminist tract with the explanation: This is our Bible. Doehring accepts the gift, but explains he needs time to study the book. Notwithstanding her wishes to initiate a discussion, Doehring declines to open the book in her presence. He reads and reflects on it later, while waiting for the connecting flight to Calgary. Doehring interprets Feminism as yet another ideology. Consciously he would claim to distrust it. His unconscious anxieties are articulated in a dream that evening. I think it's in Chapter 4 which I haven't read in more than 10 years. As Dorothea becomes more closely acquainted with Doehring, her commitment to Feminism fades, until with her engagement to Martin Heller it has disappeared entirely. Dorothea's Feminism is represented as an unsuccessful attempt to compensate for the weakness of her character. (I have a similar interpretation for my sister's commitment to political activism.) As for my own response to Feminism. I don't think Feminism is anything new. Just recently I reread Kleist's Penthiselea, which is, of course, his interpretation of the classical Feminist myth of the Amazons. Personally, I don't take Feminism seriously. I don't think it affects me. When Ms. Bach or Ms. Mozart, Ms. Beethoven or Ms. Schubert appear on the world stage, or for that matter, Ms. Hoelderlin or Ms. Rilke, I will welcome them with enthusiasm. I'm not conscious of feeling embarrassed or intimidated. I consider Feminism, like all ideological zealotry, a handicap which I am always ready to overlook. Here's a relevant excerpt from Chapter 3 of Die Andere. Please don't feel that you have to read it. Jochen In diesem Augenblick fiel es Doehring wieder ein, dasz er sich ja lange nicht darum gekuemmert hatte, ob drunten auf der Erde etwas zu sehen war, und so wandte er sich wieder dem Fenster zu. "Ich blicke nur aus dem Fenster," entschuldigte er sich, "Es ist eine Angewohnheit von mir, ich tue es von Kind auf, und ich bin jetzt zu alt mich zu entwoehnen. Immer sehe ich etwas neues, wovon ich lernen kann." "So," sagte sie von oben herab, und ihre Stimme enthielt einen Klang von Hohn. Sie aergerte sich, dasz er ihre Einladung zu dem Kongresz abgeschlagen hatte. "Probieren Sie es doch auch mal, vielleicht wuerde es ihnen gefallen," sagte Doehring, und verwunderte sich, ueber seine Leichfertigkeit und Frechheit. Er konnte sich nicht verhehlen, dasz die Frau ihm gefiel, und im Gespraech mit ihr, gefiel er sich selbst. "Ich habe zu viel zu tun," sagte sie. Eine Weile schwieg er, indes er ueberlegte, ob er sie stoeren sollte. Dann sagte er, "Das ist schade." "Wie kommen Sie darauf, wie koennen Sie sich ermessen zu beurteilen ob es schade ist, dasz ich hier meinen Vortrag vorbereite statt aus dem Fenster zu gucken. Maszen Sie sich denn damit nicht ein Urteil ueber meine Arbeit an, dasz sie nicht der Muehe wert waere? Dasz ich eben so gut aus dem Fenster blicken koennte?" Sie war offensichtlich irritiert. "Ach, entschuldigen Sie," sagte Doehring nachgiebig, "es besagt nichts ueber Sie oder ueber Ihre Arbeit, nur ueber mich und die meinige. Ich gestehe, dasz ich selber nie eine Arbeit gefunden oder geleistet habe, die es wert gewesen waere, einen Blick nach auszen oder auch ja, einen Blick nach innen, zu verweigern. Ich fuerchte man miszt den anderen Menschen immer nur an sich selbst." "Unsinn," sagte Dorothea, "Was Sie da sagen ist Unsinn, aber ich nehme ihre Entschuldigung an, dafuer, dasz Sie mich mit ihrem eigenen Maszstab messen wollten." "Finden Sie es nicht auch schaendlich," begann sie nach einer Pause, denn sie nahm ihn nun auf Grund seiner schlagfertigen Antworten fuer voll, "Finden Sie es nicht auch schaendlich," fing sie wieder an, "dasz dieses Maedchen hier zu dieser Sklavenarbeit gezwungen wird?" Sie meinte damit die Stewardesz welche ihren kleinen Wagen mit Getraenken durch den engen Gang zog. "Ach ich weisz nicht," antwortete er, "Ich weisz nicht ob ich es als schaendlich bezeichnen sollte, denn sie wird sich diese Stelle sicherlich freiwillig gewaehlt haben. Ich vermute, sie wird verhaeltnismaessig gut dafuer bezahlt, besser wahrscheinlich als in irgend einer anderen Stellung die man ihr anboete, Vielleicht macht das Hinundherfliegen ihr Spasz." Doehring schwieg eine Weile, und Dorothea antwortete nichts. Dann fuhr er fort, "Und auszerdem ist es durchaus wahrscheinlich, dasz sie hofft, unter den vielen reisenden jungen Geschaeftsleuten und Berufstaetigen, die sie bedient, einen Mann zu finden." "So, Sie meinen es auch, dasz es die Bestimmung der Frau ist, dem Mann zu dienen, und sich ihm als Sklavin fuers Leben zu unterwerfen." Sie war erbost. Er aber antwortete nicht um sie nicht noch groeber zu veraergern. "Sie beschaeftigen sich stark mit der Frauenbewegung?" fragte er, um ihren Standpunkt anzuerkennen, ohne ihn zu wuerdigen. "Es ist notwendig," sagte sie, "wenn nicht ich, wer denn? Sie gewiszlich nicht." "Doch," sagte er zoegernd, "ich habe mich auch mein Leben lang damit befaszt." Dann fuegte er erklaerend, um nicht der Wahrheit Abbruch zu tun, hinzu, "Ich habe mich damit privaterweise beschaeftigt, nicht, in ihrem Sinne, oeffentlich oder organisatorisch." Darauf erwiderte sie, "Ich beschaeftige mich, wie Sie ganz richtig vermuten, damit in oeffentlicher Weise. Soeben reise ich auf einen Weltkongresz fuer Frauenrechte, wo ich einen Vortrag zu geben aufgefordert worden bin. Ich mache mir hier gerade ein Paar Notizen. Die oeffentliche Verteidigung der Frauenrechte liegt mir am Herzen. Da bin ich im Bilde, aber was Sie soeben erwaehnten von der privaten Verteidigung der Frauenrechte, darunter kann ich mir nichts rechts vorstellen. Tun Sie es immer noch?" "Nein, nicht mehr." "Haben Sie vor es wieder aufzunehmen?" Er blickte sie fluechtig an und bisz sich in die Lippe, wie er es getan hatte als ihm das Selterwasser gereicht worden war. "Nein ich glaube nicht. Jedenfalls halte ich es fuer unwahrscheinlich, fuer sehr unwahrscheinlich." "Warum denn," forschte Dorothea nach, "haben Sie den Glauben an die Gerechtigkeit unserer Sache verloren?" "Ach, entschuldigen Sie," sagte Doehring, "es ist ein Miszverstaendnis. Ich musz Sie um Verzeihung bitten, ueberhaupt davon angefangen zu haben." "Nicht Sie haben davon angefangen, Ich habe davon angefangen," behauptete sie, "und ich kann es nicht verstehen, dasz ein Mensch wie Sie, wenn er einmal die Ungerechtigkeit unserer Gesellschaftsordnungen erkannt hat, sich von ihrer Berichtigung so einfach ohne Begruendung abwenden kann?" "Meine Frau ist gestorben," sagte er kurz und in gedaempften Ton, damit er nicht all die Trauer und all seine Entbehrung welche er seitdem erlitten, wieder erwecke. "Sie sollten die Arbeit Ihrer Frau umso energischer fortsetzen," sagte sie, "besonders als eine Art lebenden Denkmals." Er sagte nichts, und sie wurde unsicher. "Ich meine verstanden zu haben," fing sie wieder an, "dasz Ihre Gattin Frauenrechtlerin war, dasz Sie, ich finde dies bewunderns und lobenswert, Ihre Frau in diesem Bestreben unterstuetzt haben, und sehe nun keinen Grund weshalb Sie, nach dem Tode Ihrer Frau, diese Arbeit nicht fortsetzen sollten." "Ach nein," sagte er entschuldigend, "ich habe Sie ja schon um Verzeihung gebeten, dasz sich Sie mit meiner Behauptung mich lebenslang fuer die Rechte der Frau eingesetzt zu haben irrefuehrte. Nichts dergleichen hatte ich je getan." "Aber warum haben Sie gesagt, dasz Sie es getan haetten. Ich habe Ihnen wirklich geglaubt. Und ich glaube Ihnen auch immer noch." "Mindestens," begann er nuechtern und gefaszt, "weil ich Ihnen eine Freundlichkeit zu erweisen hoffte, indem ich Ihnen beipflichtete. Und Sie verzeihen mir auch diese Bemerkung. Ich fand Sie in Ihrem Amte und in Ihrem Eifer sehr einsam. Das stimmte mich traurig, und ich wollte Ihnen durch meine Zustimmung ein biszchen Gesellschaft leisten. Ich dachte Ihnen durch mein kleines Bekenntnis diese Einsamkeit um ein weniges zu lindern. Und zum zweiten weil ich mich in der Hoffnung befand Ihnen in Ihrer Arbeit ein wenig behilflich zu sein in dem ich Sie auf die eventuelle Problematik Ihres Vorgehens aufmerksam machte, oder jedenfalls indem ich Ihnen alternative Moeglichkeiten nahe legte." "Aber dann haben Sie doch das Entscheidende verheimlicht. Sie haben mich irre gefuehrt. Sie haben mir ein Raetsel aufgegeben. Was haben Sie denn mit Ihren Aussagen gemeint?" Ein zweites Mal war sie sichtlich aergerlich, und diesmal hatte Doehring keine geistreiche Wendung mittels derer er ihr haette gerecht werden koennen. "Was ich meinte, als ich Ihnen meine Sympathie und meine Mitarbeit an der Frauenrechtsbewegung versicherte, das bezog sich immer nur auf die Rechte und auf die Freiheit einer einzigen, meiner Frau, und es lag in meiner Macht ihr diese Freiheit und dieses Leben zu gewaehren, und das habe ich getan, im aeuszersten Masze in dem es in meiner Macht war. Und sie ist zufrieden und gluecklich dabei gewesen, und ich war es auch." Sie schwieg einen Augenblick. Es schien, dasz sie auf Doehrings Ausfuehrungen keine Antwort hatte. Dann sagte sie, "Ich glaube Ihnen, was Sie ueber Ihre eigene Frau gesagt haben, Aber ging es Ihnen denn nicht auch um die vielen anderen Frauen? die weniger gluecklich," sie wollte sagen, "in der Wahl eines Ehemannes," aber sie sagte nur, "die weniger gluecklich im Leben waren?" "Doch," antwortete er, "dessen waren wir uns beide bewuszt, und dessen bin ich mir auch heute noch bewuszt, aber dies Bewusztsein aendert nichts, denn es liegt nicht in meiner Macht ihr Glueck zu sichern. Das Recht und Unrecht worum es sich handelt wird sich nicht oeffentlich verteidigen oder beseitigen lassen." "Im Gegenteil," wandte Dorothea ein, "das glaube ich ganz bestimmt." "Ich will keine Behauptungen aufstellen," sagte er, "aber ich kann es nicht glauben. Jedenfalls wuesste ich nicht, wie ich es anstellen sollte." "Ich wuerde mich schaemen," sagte sie, "immer nur an mich selbst zu denken. Das ist kindisch. Je aelter ich werde, umso notwendiger, umso unumgaenglicher wird mir die Verwicklung mit der weiten Welt und mit meinen Schwestern die darin leben und leiden." "Ja," sagte er, "ich meine Sie zu verstehen," und er erhob seine Stimme, weil das Duesengeraeusch jetzt lauter geworden war, und ihm daran lag, dasz sie ihn verstuende. "Es ist merkwuerdig," fuhr er fort, "wie unterschiedlich wir Menschen sind. Meine Erfahrung ist genau die umgekehrte. Auch ich war als Kind nur auf mich bedacht. Aber in meiner Jugend da ueberwaeltigte auch mich die Vorstellung ich muesse mein Leben dem Wohl meiner Mitmenschen weihen, vielleicht sogar opfern." "Ja, und warum haben Sie es nicht getan, oder irre ich mich?" fragte Dorothea, jetzt ihrer selbst nicht mehr ganz sicher. "Ich weisz nicht ob ich es getan habe, darueber liesze sich diskutieren. Wie gesagt, ich moechte einen solchen Verdienst nicht fuer mich beanspruchen." "Sie haben sich aber also doch fuer die Frauenbewegung eingesetzt. Habe ich sie recht verstanden?" "Nein," sagte Doehring resigniert, "es tut mir leid, sie enttaeuschen zu muessen. Fuer eine Bewegung habe ich mich nie eingesetzt, nur immer fuer einzelne Menschen. Das waren manchmal Maenner, manchmal waren es Frauen. Das Geschlecht war nie ausschlaggebend. Ich habe jeweils das getan, was mir im gegebenen Falle gut und wuerdig erschien," sagte Doehring, nun ueberzeugt, dasz diese Unterhaltung zu keinem Einverstaendnis wuerde fuehren koennen. "Aber wofuer haben Sie sich denn eingesetzt, wenn nicht fuer die Gleichberechtigung der Frau?" forderte Dorothea aufs neue. "Das ist ein langes und schwieriges Kapitel," antwortete er nachdenklich. Das Flugzeug, jetzt in unverkennbarem Abstieg, hatte sich in eine Wolkenschicht versenkt. "Auch darueber will ich Ihnen Rede stehen," fuegte er hinzu, "aber erlauben Sie mir, ein anderes Mal, denn wir haben jetzt keine Zeit dazu. Merken Sie, wie es mit uns abwaerts geht?" Er hatte eine moegliche Fortsetzung dieses Gespraechs erwaehnt, "Ein anderes Mal," hatte er gesagt, und er fuehlte sich erleichtert, einerseits sich nicht in noch groeszere Einzelheiten ergehen zu muessen, und der Verpflichtung noch weitere Gestaendnisse zu machen, jedenfalls vorlaeufig enthoben zu sein, andererseits aber die Moeglichkeit einer Verstaendigung an der ihm so viel lag, nicht voellig ausgeschlagen zu haben. Auch spuerte er seinerseits gar kein Beduerfnis zu einer Beichte, aber er empfand, dasz Dorothea nach etwas suche, dasz ihr etwas fehle. Er wuszte nicht wie er ihr helfen koennte, es sei denn mit seiner eigenen Geschichte, mit dem eigenen Schicksal, mit dem eigenen Leben. Aber ob er denn dies wirklich mit ihr teilen wollte, war er durchaus nicht sicher. Wuerde es am Ende nicht uebermaeszig demuetigend sein, feststellen zu muessen, dasz sie doch nichts von ihm wissen wollte, und dasz er sich umsonst preisgegeben hatte. "Ja also fahren Sie in Ihrer Weise fort, es mir zu erklaeren. Vielleicht bin ich doch nicht zu dumm," forderte sie ihn auf, die unverkennbare Tatsache, dasz das Flugzeug im Abstieg war mutwillig verkennend. "Es gibt nicht zu berichten, auszer dem Versagen. Ich habe es gelernt und es war ein schmerzhafte Lehre, dasz sich der Menschheit im ganzen nicht helfen laeszt, sondern immer nur dem einzelnen Menschen, und dasz der Versuch der Menschheit zu helfen, oftmals bedeutet dasz man den Einzelnen vergiszt, dasz er manchmal groszen Schaden anrichtet, an denen welchen geholfen werden soll, nicht weniger als an denen die zu helfen beanspruchen, so dasz nur selten und durch Zufall sozusagen auch nur ein einziger Mensch einen Vorteil davon hat." Dies sagte Doehring nachdenklich und traurig, und er fuehlte sich sehr einsam dabei. "Wir verstehen uns nicht," sagte sie, und auch ihre Worte waren duester mit Enttaeuschung. Er hatte vorgehabt, sie weiteres ueber ihre Arbeit, ueber ihre Mission, zu befragen, aber nun hatte er sich diese Gelegenheit vertan. Warum auch? Er kannte in sich eine keimende Neigung zu ihr, zu dieser Frau die ihm so fremd in ihren Ansichten war und die ihm doch so viel wesentlicher schien, als das Dogma welches sie meinte verkuenden zu muessen, zu ihrer hohen klaren Stirn unter dem streng zurueckgekaemmten Haar, zu dem Hals der sich so zaghaft aus ihrem elegant geschneiderten Anzug hervorhob. So war es doch wohl besser, dasz diese keimende Neigung abgeknickt wuerde, abgebrochen durch das Ende des Flugs und durch das Miszverstaendnis, welches noch trennender wurde durch die Einsicht, dasz es kein Miszverstaendnis war, sondern eine Meinungsverschiedenheit. Sie waren auf eine Charakterdifferenz gestoszen, welche bei allem guten Willen, bei allem Kraftaufwand, bei der Ersparnis keiner Muehe, und bei allem Nachdruck der Einsamkeit sich dennoch nicht ueberbruecken lassen wuerde. Und die peinliche Lage, in der sie sich jetzt befanden wuerde sich, mit dem Ende des Flugs, von selbst berichtigen. Sie wuerden aus ihren Sitzen aufstehen, wuerden hinter einander, vielleicht sogar schon von verschiedenen anderen Fluggaesten getrennt den Gang hinabgehen um sich dann in den Menschenstrom zu verlieren. Bei dieser Einsicht ueberfiel Doehring eine stille Einsamkeit. Er verstand nun dasz der Sitzplatz zu seiner Rechten was ihn anlangte, tatsaechlich leer geblieben war, und diesmal kostete es ihn keine Ueberwindung den Blick aus dem Fenster zu vermeiden.