Dear Marion, Thank you for your letter. There's no arguing with your angelic optimism. Just maybe I will prove susceptible to its charms. Meanwhile I have to tend to the three protagonists of my novel who have gotten themselves in big trouble on "the Island" by permitting themselves to be overheard telling the truth. Echos of Florestan in Fidelio: Wahrheit wagt ich kuehn zu sagen, und die Ketten sind mein Lohn. Right now I have two of them shackeled hand and foot in a police van on their way to jail, where I expect them to continue their incriminating truth telling in great style. Here's what I've managed to put together in the last several days: _ Einundvierzigstes Kapitel Als die Polizisten Billy und Buddy, ihre beiden Haeftlinge Joachim Magus und Jonathan Mengs durch die schwere eichene Vordertuer des Katenushauses ins Freie gefuehrt hatten, stand in der Einfahrt, unmittelbar hinter der roten Katenuslimousine mit welcher sie den gestrigen Ausflug nach Schacksett gemacht hatten, statt des gewoehnlichen Polizeiautos das man erwartet haette, ein gruener Lastwagen und auf seiner Ladeflaeche ein grosser Gitterkasten. An der Hinterseite dieses durchsichtigen Kaefigs war eine metallene Klappe zu erkennen, welche von dem Schutzmann der Buddy hiess laessig und veraechtlich aufgeschlagen wurde. Buddy befahl seinen beiden Gefangenen hinein zu klettern. Joachim gehorchte unverzueglich, woraufhin der andere Polizist, Billy, ihm auf den Fersen folgte, als wolle er Joachims Gefaengnis mit ihm teilen, beorderte ihn sich unverzueglich auf die Bank an der linken Seite des Kastens zu begeben, und legte ihm nun nicht nur Handschellen an, welche von den Waenden baumelten, bereit die Handgelenke von Boesewichten zu fesseln, sondern auch Fussschellen, welche an den Boden genietet, auf die Enkel neuer Besucher warteten. Erstaunlich, dass das Gewicht der metallenen Ketten da Joachim nun sass, ihm in keiner Weise laestig war. Auch der Entzug der Bewegungsfreiheit beengte ihn nicht, denn er gedachte nirgendswohin zu fliehen, als in sein Inneres. Indessen bemuehte Buddy sich drunten im Vorhof, Jonathan auf aehnliche Weise in dem improvisierten Kaefig zu verstauen. Doch es Joachim nachzumachen, und eigens in den verfahrbaren Kasten zu springen, war Jonathan nicht behende und nicht kraeftig genug; auch war er minder beflissen mit puenktlichem Gehorsam seinem Waerter die Arbeit zu erleichtern. Der Pflicht gedenk, dem Verhafteten jegliche Moeglichkeit zur Flucht zu vereiteln, stand Buddy unschluessig neben seinem Mandanten, die grobe Polizistenfaust das fein gegliederte Gelehrtenhandgelenk umklammernd, und wartete auf seinen Kameraden Billy. Nachdem sich dieser aus dem Kasten auf die Erde geschwungen hatte, holte er von der Vorderseite des Kaefigs eine kurze Leiter, und auf dieser gelang es Jonathan das vorgesetzte Ziel zu erreichen. Indem er in so unzeremonioeser Weise seinen Gefaengnis bestieg, huschte durch Jonathan's Gemuet die verhaengnisvolle Symbolik der Leiter auf welcher der Verurteilte das Schaffott besteigt. Unwillkuerlich hoerte er in sich jene wunderbare Bassarie: "Fuerst des Lebens, starker Streiter, hochgelobter Gottessohn, Hebet dich des Kreuzes Leiter auf den hoechsten Ehrenthron." Die groteske Absonderlichkeit der Umstaende schien den etwas anruechigen Vergleich zu rechtfertigen. Wie vormals Buddy, folgte jetzt Billy seinem Gefangenen in den Kaefig, und fesselte ihn wie Joachim an Haenden und an Fuessen, jedoch auf einer Bank auf der entlegenen Seite der durchloecherten Kiste, so dass es den beiden unmoeglich war, es sei denn in sehr lauten Toenen, mit einander zu sprechen. Die Handfesseln waren locker genug es den Gefangenen zu ermoeglichen sich wahrend der schaukelnden, holprigen Fahrt am Rande der keineswegs bequemen aber nun willkommen festen Holzbank zu stuetzen. Jetzt fuehlte Joachim wie sie ueber die mit rundkoepfigen Pflastersteinen ausgelegten Strassen fuhren, ein Ueberbleibsel entfernter Vergangenheit, das man trotz der Unbequemlichkeit erhielt um den kindischen Urlaubern und Besuchern den Reiz des Historischen zu gewaehren. Es in dieser Weise erleben zu muessen hatte Joachim aber sich nicht traeumen lassen. So sassen die beiden Maenner auf ihren Holzbaenken mit geneigten Koepfen, ohne auch nur den Versuch zu machen, nach draussen zu blicken, obgleich ihr durchloechertes Gefaengnis zu solchem Ausblick einzuladen schien. Statt dessen Blickten sie stumm nicht zu Boden, sodern mit geschlossenen Augen in ihr Innerstes hinein. Leute auf den Strassen waren an dieses Spektakel des Gefaengniswagens bei seiner holprigen Fahrt zum Polizeibureau gewohnt. Sie verstanden es als eine kleine Ortskomoedie, denn die Beschuldigten wurden meist binnen weniger Tage von den Richtern frei gesprochen.... That's the paragraph at which I had arrived when your letter came. I'm not sure it's worth the effort. but it keeps my mind occupied, though not sufficiently to keep me out of trouble. Jochen