Lieber Helmut, Heute morgen erschien in meinem e-mail Empfangskasten ein Brief von Dir. Als ich ihn aber oeffnete, war der Umschlag leer. Ich erwaehne es nur um Dir die Gelegenheit zu schaffen das Verlorene ein zweites Mal zu senden. Ohne jegliche Ironie bekenne ich, dass beim Oeffnen des leeren Umschlags mir die schoenen Rilkeworte einfielen von der "ununterbrochenen Nachricht die aus Stille sich bildet." Meinerseits gebuehrt es um Entschuldigung wegen des Ausfalls der IP (Internet Protocol) Addresse zu der Abteilung "10. Im Speicher - from the attic" die meinen Webserver hier im Hause anzeigt. Da diese Addresse nicht statisch sondern dynamisch ist, - a dynamic not a static address - und sich unter Umstaenden stuendlich aendert, (Anlass zu einem weiteren Rilkezitat: "Wolle die die Wandlung, O sei fuer die Flamme begeistert, drin sich ein Ding dir entzieht das mit Verwandlungen prunkt, Jener entwerfende Geist, welcher das Irdische meistert, liebt in dem Schwung der Figur, nichts wie den wendenden Punkt." Sonnett an Orpheus II,12) hab ich ein Programm gescrieben dass diese IP (Internet Protocol) Addresse jede zehn Minuten erneuert. Dies Program bedient sich einer Internet Abhoereinrichtung welche (hoffentlich nur voruebergehend) versagt hat. Jedenfalls hab ich die gegenwaertige IP Addresse manuell registriert und vorlaeufig jedenfalls sollte die Rubrik "10. Im Speicher - from the attic" zugaenglich sein. Ob Du all dies wissen musstest, ist eine andere Frage. Aber was mich betrifft, wie Du mich kennst: In jedem Manne wohnt ein Kind, und das will spielen. Dein Jochen