Palindrom Dein Bild war Saat die tiefe Wurzeln schlug. Drei Jahre eh der erste Spross ersichtlich. Drei weitre Jahre eh sie Blüten trug. Bis dann die Früchte reiften lebenslänglich. Du starbst. Des Lebens Sommer ging zu ende. Es wurde öd. Es kam die Winterwende. Es ist ein Wunder wie die Saat gewährt und auch in trübster Kälte mich ernstährt. Die Trauerzeit des Alters heischt Geduld. Des Alters Trauerleben heischt Geduld. Ich sehne mich zu zahlen Lebensschuld. Doch sehn ich zu bezahlen Lebensschuld Ich weiß es dass Du nimmer wiederkehrst, Weiß unverbrüchlich dass Du mir gehörst. hab nie gezweifelt dass Du mir gehörst. bin umso sichrer dass du mir gehörst. So wie ich Dir. Bin auf dem Wege Dich zu finden. Ich komme bald. Erwarte mich. Bild der Aphrodite Mein Liebes Kind, ich habe Dich belogen: Ich hatt' zuvor geliebt ein' and're Dame deswegen viele ihre Frau'n betrogen. So schön. Jetzt steht auf ihrem Bild Dein Name. Vergib mir, sei nicht böse. Sie ist fort. Besessen hab ich nur ein Bild von ihr, versteckt in einer Lade, einem Ort im Herz, ersetzt mit einem Bild von Dir. Von ihr hab ich zu lieben Dich gelernt. Dein Bild, das einzig Übrige von Dir, da Du mir bist unendlich weit entfernt, schwebt nun als Seelenheiligtum in mir. Dein Bild ist nun die Sonne die mir scheint bis mich der tiefste Schlaf mit Dir vereint. So wie ich Dir. Bin auf dem Weg zu Dir Der Hinweg ist der Weg zurück. Ich war ein Kind als ich Dein Bild erblickte, Die Saat die in mir wundersame Wurzeln schlug. Drei Jahre die vergingen eh es die erste Knospe trieb. Drei wundersame Jahre in denen ich erwuchs, mich wandelte und wirkte. Drei weitre Jahre bis zur Blüte Und Frucht erschien und reifte ein Leben lang.