Sonnetten sind Verständigungsmittel zu vereinen morgen mit gestern. Denn was ich heute weiß unmöglich wirds zum nächsten Tage bleiben. Heute und gestern sind verschiedne Tage, was gestern ich gedacht mit großem Fleiß Undenkbar wär es was ich heute sage. Von nun an will ich täglich mich erklären und will Gedanken und Gefühle nähren ======================== Als wir uns trafen da war ich gesonnen allein und einsam leben mir zu trauen. Von einem Feuerturm würd ich die sonnen beschiennen Berge und Täler überschauen. Als ich Dich traf hat ich bei mir gedacht allein ein einsam Leben mir zu bauen. Von einem Feuerturm würd ich die Nacht die mondbeschiennen Täler überschauen. Bei Tag vielleicht das eizge Lebewesen der here Habicht (Adler) hoch am Himmel kreisend. Ein Rotfuchs im Gebüsch Hirsch oder Reh vielleicht, auch ein Kaninchen. Dann erschaut ich Dich Da hast du mich gefunden! Was kommt jetzt? Die traurige Erfüllung. Ich will dich dichten, will dih preisen, will in Sonetten, Elegien und Hymnen, will in Novellen und Romanen den Himmel baun der uns umfing, wie einen Tempel, an dem ich dann vergehe. ======================================= Mein liebes Kind ich schrieb dir neulich von dem Konflikt von Einsamkeit und Ehe der über uns wie eine dunkle Wolke hing Dass ich zu Heilgnstadt und Leiden mich hingezogen fühlte statt zu dir. Das lag ja schon in der Begrüßungsrede. Ich schäme mich deswegen heute fast wären wir daran gescheitert. Das Leben hat beides mir geschenkt. Der junge Mensch hat Vorstellungen was er werden will, Arzt, Anwalt Ingenieur, Wissenschaftler ich wollte Dichter und Denker werden und Poet, das ist eiun innerliches Werden ich hab ein Leben durchgelebt ich weiss nichts ob ichs wiederholen wuerde, dich aber dich genauso und entschiedener.