Sonnetten sind Verständigungsmittel zu vereinen morgen mit gestern. Denn was ich heute weiß unmöglich wirds am nächsten Tag erscheinen. Heute und gestern sind verschiedne Tage, was gestern ich gedacht mit großem Fleiß Undenkbar ist's wenn ich es heute sage. Von nun an will ich täglich mich erklären und will Gedanken und Gefühle nähren die sich im Lauf der Monate bewähren ========================================== Mein liebes Kind vorhin erzählt ich Dir wie Du Dich in der Bergblickstraße hast gequält mit Gegensätzen zwischen ABC und mir. Nun sei nach Jahren Dir der Grund erzählt. Vergib mir, ich bekenne meine Sünden. Besondere Identität zu finden, zog ich von der Gesellschaft mich zurück Dass Du mich fandest ist mein großes Glück Du hattest mit mir englische (himmlische) Geduld Du hast in Deine Liebe mich gebettet. Du hast mich vor mir selbst gerettet, deswegen bin ich ewiglich in deiner Schuld. Du hast mich befreit aus einsam düstrer Nacht, Du hast ein zweites Mal mich ins Leben gebracht. Erscheinst mir im Dunkel als Engel, als Gattin zugleich und führst mich zur Freiheit aus einsamer Nacht ins Leben gebracht` Befreit aus düstrer Nacht der Einsamkeit Abschied Wir wolln's gestehn, wir fanden keine Ruh, denn beide waren wir zerrissen, Du zwischen Treu zu ABC und mir, ich zwischen Leiden, Heilgenstadt und Dir. Ich pflichte bei wenn jemand zu mir sagt: Das waren stürmisch dunkle, helle Tage, ob ich sie wiederholen möchte, wagt ich nicht zu sagen. Eitle, blinde Frage. Ich bleib bei Dir. Ich sing Dir unsre Lieder, und setze liebend mich mit Tränen nieder und rufe, rufe Dir im Grabe zu, Ruh, ruhe sanfte, sanfte ruh. Es ist vorbei. Nichts Weit'res ist zu fragen. Wir liebten uns. Nichts Weit'res ist zu sagen. ****** Ich möchte nun bekennen meine Schuld Die Jugend ist die Suche nach Identität War lebenslang auf Suche nach Identität Nun Dank ich Dir für lebenslang Geduld jetzt wo's mir klar wird, ist es zu spät Ich spürte die Notwendigkeit mich selbst Notwendig war Entdeckung meiner Selbst.