Leben ist vergehen Sterben ist bleiben die Unabänderlichkeit des Todes Das Bild als Todesschild Das Vergehen, i.e. Sterben auch leblose Dinge? (Sind Pflanzen, Bäume lebend?) Im Sonnet kommt die Sprache dem Sinn, dem Sein am nächsten Die Städte und Museen sind Demkmäler des Nichtmehrseins Das langsame Sterben des Geistes, vgl Briefentwürfe an Cornelia Dunning Das Sterben als lebenslanger Vorgang. Die Einsamkeit, das Alleinsein als Lebenserfüllung Du gute kluge schöne Lehrerin ich bin durch dich geworden was ich bin durch dich bin ich geworden was ich bin hast mich belehrt um Lieb und Leben vermag dir nie gebührend Dank und Liebe geben. sollt ich dem Herrgott oder Dir die Ehre geben` Wanderung Du gute kluge schöne Lehrerin hast mich belehrt um Liebe und um Leben. Durch Dich bin ich geworden was ich bin, vermag dir nie gebührend Dank zu geben. Dein langes Sterben zeigte mir den Pfad zur hellen Wirklichkeit des wahren Seins. Ich folg dir, langsam, und jetzt stehn wir grad auf hohem Scheitel der Gefälle, eins die Zukunft, eins ist die Vergangenheit. Du, Du bleibst neben mir, statt in die Ferne seh ich nur Dich und deine Lieblichkeit Ich küsse Deinen Mund. Du hast mich gerne. Wir lieben uns im Tal und auf den Höhen. Weil nichts uns trennt gibt es kein Wiedersehen. Grat Kamm First Bergrücken Kante Du gute kluge schöne Lehrerin hast mich belehrt um Liebe und um Leben hast mich belehrt um Tod und um das Leben durch dich bin ich geworden was ich bin vermag dir nie gebührend Liebe geben. vermag dir nie gebührend Dank zu geben. gebührend Dank kann ich dir nimmer geben