Spiegelei Was Spiegelei, du schicksalhaftes Wort, mit den Pronomen wechselt was du bist. Die oder das bestimmt vertauschten Ort von Bild und Ei das ausgeflossen ist. An diesem trüb bewölkten Wintermorgen beschäftigen mich keine Frühstückssorgen. Es wir mir klar, es sollen die Sonetten die Liebschaft von Vergessenheit erretten, dass nun die Lieb und Mühe und die Kraft die ich zuletzt zu Deiner Pflege bracht sich in Sonettendichtung wird entfalten, vorerst um Dein Vergessen aufzuhalten. Mit einem kleinen Sprung, ich weiß Bescheid, wird lächerlich auch die Erhabenheit. Die Bilder die den Blick (das Aug) beherrschen zu ersetzen, weil sehen mich passiv, und unbeteiligt lässt. Das Lesen Deiner Brief und Tagebücher ist dann erbaulicher und konstruktiver, weil es Verständnis, Deutung heischt, als Handlung die den eignen Geist hinan hineinzieht in das wirkliche Erleben. Dann unvermeidlicher natürlicher Weise überleitet das Lesen, das insich aufnehmen von Gedanken zu Ausdruck. Was Dein Gemüt bewegte wird Rahmen wird Gerüst für eignes heutiges gegenwärtiges Erleben das mich Dir näher bringt als alle andre Tätigkeit. Darüber hinaus entsteht das eigne Denken, das eigne Schreiben und Gestalten. Gedächtnisfeier so zu sagen wird zur Aufgabe zur Arbeit, zur Betätigung; und darin ist Erlösung. Das niederträchtge Wort kommt in den Sinn Arbeit macht frei. Das Denken dann die Vorstellung verwandelt, Das Idealbild, trügerisch wies einmal ist, geläutert womit? mit Entidealisierung. Versuch nun zu unterscheiden das was ich träumt und träume, von Deinem wahren Sein. Das ist viel viel einfacher gesaget als getan. Du selbst hast mir dich als chamäleon bezeichnet, Eidechse die ihren Hintergrund mimiert (imitiert, nachahmt) Naturgemäße biologische Ordnung der wir alle in mehr oder minderem Maße gehorchen. Ob zu wenig ob zu viel, wer wagts zu sagen? ================== Die Aufgabe das eigne Wahrnehmen, Sinnen, Denken zu verstehn, zu deuten, zu erklären. Die "subjektive" Wahrheit auseinanderzusetzen. Gott ist Schlüsselname für das Inwendige, für alles Erleben das sich nicht ausdrücklich mitteilen lässt. Alles Beten ist ein Gottanbeten. ==================== Erstaunlich, wenn ich unsere Briefe lese, wie oft wir Gottes heilgen Namen nennen, und dies obgleich wir ihn nicht kennen als ob er ein Bekannter wäre, auch angesichts der Tatsache dass es uns verboten ist diesen Namen überhaupt zu nennen. ==================== Ein Bild der Welt das aus innerer Erfahrung quillt, entspringt, sich entwickelt. Gewiss durch die Außenwelt beeinflusst, verwandelt.