Die Stadien Bethlehem Musik der Liebe Liebesoratorium 1. Ich sehe sie 1946 2. Sie sieht mich 1949 3. Trennung 1951 - die Auflösung der Seelenverschmelzung 4. Die Ehe als Erfüllung und Ersatz 5. Tod, Scheidung, Erinnerung als Wirklichkeit Bei dem Versuch dem flüchtigen Erleben, Sinn und Bedeutung zu geben, Erscheint der Bethlehem (Musik) Begriff (Erlebnis) als zwingend, jedenfalls vorläufig Klarheit bringend. Vorerst sinnige Unsinnigkeit der Namen in denen oberflächliche Verstehen zum Ausdruck kamen, der Name ehr die Wirklichkeit verdeckt als dass er dem Erleben Ziel und Richtung steckt. Für uns bedeutet Bethlehem nicht der Mythos der einst im jüdischen Lande sich entwickelt für uns bedeutet Bethlehem die frühlingsfahrten in die Eisenstadt wo die Musik erklang Für Sie und mich hat dieser Ort Besondere Bedeutung denn dort geschah es dass wir uns verliebten der Name, der Begriff, diente zum Fulcrum zum Stützpunkt unsrer Liebe. Zum ersten Mal in Jahre 46 als ich kaum 16 Jahre alt zu diesen Spielen eingeladen wurde. Seitdem schwebt ihr Bild wie auf dem Rasen wandelnd im Gemüt Das war ein one way Erlebnis; denn davon dass sie mich entdeckt hätte, keine Andeutung, keine Spur. Ich war noch Kind. Statt an mich, verlor sie sich an eine Gesellschaft Ihr wurde klar, dass diese Gesellschaft ihr nicht (mehr) genügte. Sie fühlte sich zur Kirche gezogen, sie beklagte ihre Unzulänglichkeit und ihre Schuld. Ihr damalger Seelenzustand kam zum Ausdruck in ihrer Liebesarie, Erbarme dich. Die Bitte wendete sich an Gott, Die Zähren jedoch flossen auf mich und meine Knie. In dieser geistig-seelischen Ambienz schlug eine Neigung zu mir die Wurzeln. Wurde zugleich genährt und gefährdet durch mein Bedüfnis zu einer engsten Bindung. Für eine solche jedoch war Margaret noch nicht bereit; denn Bindung an mich setzte Voraus die Lösung von der Jugendgesellschaft in welche sie eingebunden war; und das war schmerzhaft, Bindung zu mir hatte zur folge eine Umorientierung der Beziehungen zu der Familie, zu den Eltern und zu Geschwistern. und die geschah im Mai 1951, wieder im Verhältnis zu Bethlehem und besonders zur Musik. Sie fühlte sich hin und her gezogen, zu der Familie und zu mir, statt mich in Cambridge zu besuchen plante sie an zwei Wochenenden nach Bethlehem zu gehn. Sie hatte ihre Arbeit nach Cambridge umgelegt, und trotzdem ließ sie mich im Stich Die Zweideutigkeit, die Unbestimmtheit wurde mir zu viel ich war gebunden, konnte mich nicht befreien, wurde sehr betrübt. Ihre Eltern konnten ihr nicht helfen, waren verärgert und verstimmt. Doch meine Mutter zeigte ihr Verständnis und Weisheit; die Zeit würd alles lösen Und hat es getan. Wir heirateten im nächsten Jahr. Die neuen Bande zwischen uns waren stärker als Musik Die hatte ihren Dienst getan.