Ich frage mich, ist Sprache selbstverständlich? Erworben wird sie doppelweise erstens durch Angleichung, assimilatio, unbewusst und zweites durch das Wörterbuch. ===================== Philosophie als Dichtung Sprache als Rechnung und als Dichtung Als Rechnung schöpft, zieht sie ihren Sinn aus sich selbst Als Dichtung schöpft sie Sinn aus Erleben das zwischen dem Einzelnen und der Gemeinschaft vermittelt. Die Unterscheidung, die Trennung von Philosophie und Dichtung ist verfehlt und ist verhängnisvoll, blockiert jegliches Verständnis. Die platonischen Gespräche am Ausgang des Denkens. Die Schriften von Descartes, Spinoza, Leibniz Kant Hegel in Ihren Stil, in ihrer Unverständlichkeit werden als Dichting, und nur als Dichtung zugänglich. Man kommt nur weiter in der Dichtung wenn man sie als Denkgebilde akzeptiert; man kommt nur weiter in der Philosophie wenn man sie als sprachliche Darstellung des Erlebens aufnimmt, als Dichtung nämlich. Ich hab's mir vorgenommen, was sonsten anderweitig ich in philosophischen Aufsätzen niederlegte als Oden, als Sonetten zu verfassen. Und meine somit mich selbst zu klarerem Verständnis zu fördern. Die Themen zu behandeln, zu besprechen? Vorerst benannte Örtlichkeit, Jerusalem und Bethlehem, demnächst Begreifen der Geschichte als Niederschlag der Zeit, oder zumindest, des Zeitlichen. Der innerliche und der äußerliche Raum Der Raum und der Ort Das Ich, das Selbst als Gegenüber der gemeinschaftlichen Welt. Gegenwart und Vergänglichkeit Eros und Agape Gedicht als Sublimierung der Sprache Gedicht als Subjektivierung der Sprache Sprache als objektive Darstellung des Erlebens Das Private und das Publizierte