Die Naturgeschichte der Erkenntnis, der natürliche Erkenntnisverlauf, die Erkenntnisentwicklung des Menschen, the natural history of knowledge: Das Kind ist neugierig, es will alles wissen, mutmaßt alles lernen zu können. Der Mann ist tätig, bedient sich des Wissens das er besitzt zum Schaffen, Überleben, zum produktiven Wirken. Ist sich der unausweichlichen unlösbaren ethischen und ästhetischen Ungereimtheiten bewusst. Gezwungen fortzufahren ohne sie gelöst zu haben. Der Greis ist zuversichtlich die Antworten auf die großen Erkenntnisfragen gefunden zu haben, und dankbar dass ihm die Unzulänglichkeiten seines Betragens (Ethik) und die Unzulänglichkeiten seines Bewertens (Ästhetik) nicht angerechnet würden. Er duettiert mit Simeon, Herr nun lässest du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast ... ========================================== Die Fremdheit, die Verlassenheit, die Einsamkeit. ======================= Einsamkeit Ich wills gestehn es ist die Angst, ich meine die Furcht ums eigne Leben, die mich bewegt mir ein Zuhaus zu bauen das mich hegt. Und Ideale sind die schweren Steine mit denen ich den Weg aus Furchtsamkeit durchs Leben lege in die Einsamkeit, um freudig dort den Tod willkommen heißen statt albernen Versuchs ihm auszureißen. Nicht nur der Einzelne muss sterben lernen, Auch die Gesellschaft blüht nur kurze Zeit. Unsterblich Licht glänzt in den Sternen. Das Menschliche kennt keine Ewigkeit. Den tapfren Geist der dieses Wort erkennt der Staatsanwalt den Terroristen nennt.