Indem ich es das Wesen, das Ziel und die Kontrolle des Handelns beschreibe, erkenne ich zuerst, "die Handlung" als einen unbestimmten Begriff, den ich vorerst jedenfalls, mit den Worten, "die Kontrolle meiner Handlung"ersetzen möchte. Ganz am Anfang, die Schwellenfrage, in wie weit es mir möglich ist über mein Tun zu entscheiden, in wie fern es mir möglich ist, mein Tun zu bestimmen, in wie fern ich tatsächlich über einen "freien Willen" verfüge. Vorerst die Betrachtung in wie fern es möglich ist mir mein Handeln in der Zukunft vorzustellen. So vermag ich zum Beispiel mit ziemlicher Bestimmtheit vorauszusagen, dass ich nachher die 13 Stufen die Treppe hinab in die Küche gehen werde, wo ich mir zwei Scheiben Weißbrot rösten werde. Ich deute diese Situation in folgender Weise: Mein Denken, meine Gedanken sind mein Gemüt. Ich bin mir meines Denkens, meiner Gedanken bewusst. Ich bin mir meines Ichs bewusst. Das Vorhaben die dreizehn Stufen nach unten in die Kueche zu gehen und das Brot zu rösten sind Bedstandteil meines jeweiligen Ich, dessen ich mir bewusst bin, über das ich auszusagen vermag, und dessen Vorhaben ein Bestandteil dieses Ichs sind, über das ich vorauszusagen vermag. Zugleich bin ich mir bewusst, dass sich mein Vorhaben zu ändern vermag, wie wenn z.B. jemand an die Tür klopft oder das Telephon klingelt, oder sich aus einem anderen Grunde, oder spontan, mein Vorhaben wandelt. Daher der Gedanke, sei er Gewissheit oder Illusion, des freien Willen. Mein Bewusstsein der bevorstehenden Handlung unterliegt einer Zeitspanne deren Ausmaß von der Reichweite meiner präzisen Vorstellungen abhängt. Diese Reichweite bestimmt was mir gegenwärtig ist, bestimmt meine Gegenwart. So ist Gegenwart, statt eine chronologische Zeitspanne, ­der Ausdruck einer Fähigkeit meines Gemüts.