Ich betrachte die Literatur ins Besonderes, aber auch die Kunst im Allgemeinen, und weiterhin das ganze Leben überhaupt, als post traumatische Belastungsstörung, wo die Streitigkeiten der Menschen unter einander die Folgen früherer post traumatischer Belastungsstörungen sind. Ich erinnere Goethes: "Es erben sich Gesetz und Rechte wie eine ewge Krankheit fort; sie schleppen von Geschlecht sich zu Geschlechte und rücken sacht von Ort zu Ort," und ersetze "Gesetz und Rechte mit "das Böse und das Schlechte", also "Es erben sich das Böse und das Schlechte wie eine ewge Krankheit fort; sie schleppen von Geschlecht sich zu Geschlechte und rücken sacht von Ort zu Ort," wo das Böse und das Schlechte alles ist was die Menschen verwundet und schmerzt, was sie mit Furcht, Sorge und Angst belastet. "The term "post-traumatic stress disorder" came into use in the 1970s in large part due to the diagnoses of U.S. military veterans of the Vietnam War. It was officially recognized by the American Psychiatric Association in 1980 in the third edition of the Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-III)." Die Geschichte, die Vorstellung, die Beschreibung verhält sich zur Verletzung in doppelter, widersprüchlicher Weise, als optimistisch verhüllend und verleugnend, oder als tragisch untersuchend und erklärend. Die optimistische, positive Vorstellung verdeckt und verstellt das Unheil. Man möchte sagen, sie ist lügenhaft, verleitend, verführend, und dennoch tröstend und heilend. Hingegen mag man von der pessimistischen negativen Vorstellung, also von der Giftschlangenbetrachtung behaupten, sie wäre die eigentliche Ursache des Leidens, sie wäre überhaupt erst für das Leiden verantwortlich, indem sie tatsächlich das Leiden stiftete und gründete, indem sie unwesentliche Kleinigkeiten die anderweitig übersehen oder vergessen würden hervorhebt, ins Rampenlicht stellt und somit unverkennbar und unvergesslich macht.