Die Quantenmechanik ist der heutige zeitgenössische Ausdruck des Zenoparadoxes, also des Widerspruchs der Unmöglichkeit der Bewegung, der Unvereinbarkeit der Grenzenlosigkeit der Bewegung (Zeit) mit der Örtlichkeit des Raumes. Motion is the contradiction between continuity and site, between space and place, Raum und Ort, which becomes evident in the phenomenon of motion. Im Altertum wurde der Widerspruch als geistiges Mirakel behandelt. Das platonische Denken akkommodiert sich mit dem Widerspruch mittels des Glaubens an die triumphierende Wirklichkeit des Idealen, also des Traumes. Das aristotelische Denken akkommodiert sich mit dem Widerspruch indem sie in der Scholastik mittels der Dialektik überall die goldene Mitte zwischen zwei Extremen (Gegensätzen) findet. Die scheinbare Lösung der Paradoxien war zur Sprachkunst geworden. In seiner Fehde um die Gnade Gottes beschimpfte der Glaubensritter Martin Luther das Schwein Aristoteles. So bleiben die antiken Widersprüche von platonischem Ideal und Logik einerseits, und aristotelischer dialektischer Auseinandersetzung andererseits in den Dunkelheiten der Philosophie des deutschen Idealismus wie überhaupt in jeder triftigen Geistigkeit versteckt. Das Denken des Aristoteles ist der Versuch die Gesetzlosigkeit oder Widersprüchlichkeit der geistigen Existenz, des Geistesleben, durch Sprachausübung aufzulösen. Das Denken Platons ist der Versuch die Widersprüchlichkeit der geistigen Existenz, des Geistesleben, durch Sprachgebilde aufzulösen. Die aristotelische Lösung durch die Sprachkunst bedarf der Schulung und Schulen; sie verlangt, fordert und fördert die Scholastik. Die platonische Lösung der Widersprüchlichkeit verlangt, fordert und fördert die Dichtkunst, die Poesie. Die moderne Lösung der Paradoxien versteckt sich in der Mathematik. Die Mathematik aber ist (nur) eine Verschachtelung der großen allgemein zugänglichen, und deshalb annehmbaren oder jedenfalls angenommenen Paradoxien in kleine, verschachtelte, verhüllte, verkapselte Paradoxien, welche nur den Gemütern von Adepten bekannt und deshalb annehmbar werden. Ins Besondere beeindruckt mich die Erklärung aus Wikipedia, die Quantenmechanik bestreite, verleugne die Kontinuität. Ich frage Kontinuität von was? Von Bewegung, von Zeit, von Raum? Sind doch diese Kontinuitäten von Raum und Zeit die angeborenen Eigenschaften des menschlichen Gemüts Sind doch auch zugleich die Trennungen von Punkt, Linie und Grenze, von Augenblick, Moment und Gegenwart, die angeborenen Eigenschaften des menschlichen Gemüts. Schließlich fällt mir auf (ein), ob nicht vielleicht die Widersprüche von Punkt und Linie (Strecke), von Augenblick und Gegenwart, (instant and moment,) als Eigenarten des menschlichen Gemüts verstanden werden müssen, (wie auch die von unablässigen Bewegungen des Auges erzeugete feststehende Bilder). Darin bestünde eine subjektive (psychologische) Erklärung der Quantenmechanik. Eine weitere Erstreckung dieser Gedanken: Es scheint mir unser relativitätsträchtiges Grübeln und Berechnen über das unendlich Große, e.g. Astrophysik, Kosmologie, Urknall, Weltallerweiterung, u.s.w., und es scheint mir unser quantenmechnikträchtiges Grübeln und Berechnen über das unendlich Kleine, e.g. Teilchenphysik, Photonen, Leptonen, u.s.w., sind ein geistiges Ringen mit Widersprüchen die sich in unser Denken über Alltägliches in einem solchen Maße eingebürgert haben, dass wir ihre Widersprüchlichkeit so tief verdrängt haben, dass sie unserm Geist nicht weiter zugänglich ist. In den Wissensgebieten des unendlich Großen und des unendlich Kleinen, wo Anschauungsmaße bis zum Verschwinden gering sind, dient die Mathematik uns die Unzulänglichkeiten des indiviuellen Geistes mit weiteren Ungereimheiten zu verschleiern. Die Triftigkeit dieser weiteren Ungereimtheiten wird dann von den unwiderstehlichen (irresistible) gesellschaftlichen Imperativen der Mathematik verschleiert. "In careful use, a moment has duration, an instant does not. The sense of "notable importance, 'weight,' value, consequence" is attested in English from 1520s. Meaning "opportunity" (as in seize the moment) is from 1781." "momentum (n.) 1690s in the scientific use in mechanics, "product of the mass and velocity of a body; quantity of motion of a moving body," from Latin momentum "movement, moving power" (see moment). Figurative use, "force gained by movement, an impulse, impelling force," dates from 1782."