Man glaubt was man nicht (über)sehen kann. Die Zahlenreihe ist unübersichtlich. Deshalb glaubt man dass sie ins unendliche fortgeführt zu werden vermag. Glauben ist annehmen, akzeptieren, was ohne den Glauben unbegreifbar, unerreichbar, unanschaulich bleiben muss. Das Wesen der Mathematik ist die Annahme dessen was anderweitig unvollziehbar ist. Die Physik ist das Begreifen der Natur durch den Glauben. All dies im Zusammenhang mit und als Erklärung für die Quantentheorieen, vornehmlich deren Einführung durch Max Planck. Novalis hatte recht. Wo keine Götter sind, walten Gespenster. Die mathematische Physik ist eine Gespensterwelt, von Punkten, Linien, Flächen, Feldern, Kräften ... Force, Energy, Momentum Einstein erklärte: "According to the assumption to be contemplated here, when a light ray is spreading from a point, the energy is not distributed continuously over ever-increasing spaces, but consists of a finite number of "energy quanta" that are localized in points in space, move without dividing, and can be absorbed or generated only as a whole." Also ist das Quantum der Ersatz für das hinfällige, unauffindbare Atom. Plancks Quantisierung der elektromagnetischen Energie ist ein Ausgleich für die Unmöglichkeit der unterbrechungslosen Ausdehnung, der Kontinuität. Es ist die allgemeine Voraussetzung der Physik, dass die Natur, die Welt, die Wirklichkeit erschöpfend in mathematischen Sätzen, und nur in mathematischen Sätzen beschrieben werden kann. Umso einschlägiger ist es die Bedeutung, die Wirkung, die Funktion festzustellen welche die Mathematik im Gemüt des Denkenden ausübt.