https://de.wikipedia.org/wiki/Quantenverschr%C3%A4nkung Wär nicht das Auge sonnenhaft Wär nicht das Auge sonnenhaft, Die Sonne könnt es nie erblicken; Läg nicht in uns des Gottes eigne Kraft, Wie könnt uns Göttliches entzücken? Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Zahme Xenien, Kap. 3 So etwa Goethes Antwort auf das Einstein Rosen Podolsky Paradox. Die Verschränkung entsteht im Gemüt des Betrachters. Zu Ernst Cassirer würde ich, wie der abgedankte König von Sachsen sagen: "Ihr seid mir schöne Kantianer ..." Die Verschränkung "entsteht" und "besteht" nicht in einem Kosmos außer mir, sondern in einem Kosmos in mir. Dieser Kosmos in mir ist ein Bereich wo alles Denkbare möglich ist: WEIL ES DENKBAR IST! In seiner Denkbarkeit, und nur in seiner Denkbarkeit liegt einer Sache Wahrheit und Wirklichkeit. A matter is real insofar as it is conceivable. The circumstance that it is conceivable makes it real. Mit dieser Einsicht wird eine weite vielfältige Problematik, nein nicht gelöst, aber verwandelt. So auch das Geheimnis der Macht der Mathematik! Nun erscheint die Quantenmechanik als großartige Dichtung. Mit dieser Erscheinung, mit dieser Erkenntnis, nein sie löst sich nicht, aber verwandelt sich die Physik. Auch Zenos Paradoxe lassen sich in ähnlicher Weise in den Bereich des Inneren verlegen. Die Alchemy und die Astrologie sind Quellen der menschlichen Phantasie. Wir wissen nicht was wir heute glauben sollen. Wir wissen aber dass im Verlauf von Tausenden von Jahren die Menschen vieles für wahr gehalten haben, was uns heute als unmöglich erscheint. Wir wissen auch dass es heutzutage eine institutionalisierte wissenschaftliche Wahrheit gibt, der beizupflichten uns als eine bürgerliche Pflicht auferlegt ist.