Wenn ich über die Ergebnisse meines Denkens der vergangenen zwei Wochen nachdenke und nachlese dann weidet sich meine Selbstzufriedenheit vornehmlich an meiner Exegese des Begriffs des Unendlichen, des Infiniten, des Unzählbaren, wie er von Georg Cantor vertrieben wird. Ich meine nämlich ich sollte diesen Begriff aus den Bereichen des Objektiven, Gesellschatlichen, in die Bereiche des Subjektiven, des individuell Gedanklichen verlegen. Wenn ich dies tue, ergibt sich mir die Frage, was bedeutet mir das Unendliche, das Unzählbare, das Unbegrenzte, the infinite. Das Unendliche ist ein Hinweis auf der einen Bereich dessen Grenze mir unbestimmbar ist. Das Unzählbare ist ein Hinweis auf eine Menge die ich nicht zu zählen vermag. Mit dem Unzählbaren lässt sich nicht rechnen. Das Unzählbare vermag weder Addend noch Summe, weder Minuend, Subtrahend noch Überbleibsel, weder Multiplicand noch Produkt, weder Dividend, Divisor noch Quotient zu sein. In dem Augenblick da man versucht mit dem Unzählbaren zu rechnen, oder sich seiner als Faktor in einer Rechnung zu bedienen, kollabiert es und stürzt in eine natürliche, in eine zählbare Zahl. Somit wird mein Gemüt mittels einer einfachen Überlegung von den Zerrungen der Mengenlehre erlöst. Inwieweit ich mich täusche, muss dahingestellt bleiben.