Hab heute den ganzen Tag über Plancks Quantisierung der Energien der Hohlraum Strahlung nachgelesen, mit dem Beschluss dass weder ich noch die Verfasser einschlägiger Wikipedia Artikel diese Quantisierung mir nicht zu erklären vermögen, entweder: a) weil ich zu dumm bin b) weil sie, die Erklärer, sie selbst nicht verstehen, oder c) weil es nichts zu erklären gibt. Indem Planck den Nenner in Wiens Gleichung minus eins verringert, bleibt bei hohen Schwingungszahlen die Strahlungsenergie unverändert, wird bei geringen Schwingungszahlen erhöht und dient somit die Unzulänglichkeit der Wien Gleichung bei niedrigen Frequenzen aufzuwiegen. Weder Plancks Gleichung noch Wiens Gleichung besagen Quantisierung. Vermutlich beugen beide, Plancks Gleichung und Wiens Gleichung, auch unquantisiert, der Ultraviolettkatastrophe vor. Ich vermute, dass es dem Bedürfnis war Wiens Gleichung auch im Hochfrequenzbereich zu verbessern dass Planck die Quantisierung als Sahnehäubchen (icing on the cake) seiner Abwandlung der Wienschen Gleichung zugefügt hat. Es mag sein, dass Planck bei der gedanklichen Verwirklichung seiner Gleichung, der Vorstellung eines Oszillators nicht zu entsagen vermochte, und damit unentrinnbar, einer Vielfalt von Oszillatoren atomarer Dimensionen. Hinzu kam die Notwendigkeit, da ein Schwarzkörper geeignet ist die unterschiedlichsten Frequenzen zu empfangen und auszustrahlen, seinen Lesern, seinen Hörern und sich selber die Vorlagen zu einem Mechanismus vorzuschlagen mittels dessen der einen Oszillator befähigte nach einander, wenn nicht zur gleichen Zeit über breites Spektrum sich erstreckende Frequenzen, mit entsprechenden unterschiedlichen Energien zu empfangen und zu erzeugen. Unter diesen Umständen möchte, begrifflich allenfalls, die Quantisierung des Oszillatoren geringere Schwierigkeiten schaffen als deren Vielzweckausstattung. Ich hoffe in den kommenden Tagen Gelegenheit zu finden dies Thema zu erläutern.