She should have died hereafter; There would have been a time for such a word. To-morrow, and to-morrow, and to-morrow, Creeps in this petty pace from day to day To the last syllable of recorded time, And all our yesterdays have lighted fools The way to dusty death. Out, out, brief candle! Life's but a walking shadow, a poor player That struts and frets his hour upon the stage And then is heard no more: it is a tale Told by an idiot, full of sound and fury, Signifying nothing. Macbeth Act 5, Scene 5 it is a tale Told by an idiot, full of sound and fury, Signifying nothing. So etwa mein Beschluss über Quantentheorie, über Spezielle Relativitätstheorie über die ich jüngst nachgelesen habe. Wieder einmal ein Urteil das meine Unfähigkeiten vertuscht, und das mein Nichterinnern, mein Nichtwissen, mein Nichtverstehen, entschuldigt. Diente diese Neigung vielleicht auch den Zauber zu erklären den mir das Apeiron stiftet? Ich lese, und ich erkläre mir die mathematische Physik als ob sie lyrische Dichtung mit transzendentaler Bedeutung wäre. Es geht also um mein Verstehen, als ob das Verstehen an sich meine Beziehung zu jeglichen, zu allen Symbolen wäre. Es ist verhältnismaßig selten, dass ich ein Buch von anfang zu ende lese. Dies Mal aber habe ich es getan. Das Buch heißt: Infinitesimal: How a Dangerous Mathematical Theory Shaped the Modern World Amir Alexander hat es geschrieben. Jetzt indem ich mich zu erinnern versuche worum es ging, haftet in meinem Gedächtnis die Erinnerung wie eindringlich ich mir bewusst war, nicht zu wissen wie ich mir die Widersprüche im Ausdruck "Infinitesimal" entflechten sollte. Ich setzte, und ich glaube irrtümlicherweise voraus, dass Alexander der es unternommen hatte ein ganzes Buch darüber zu veröffentlichen, es wissen müsste; wollte nun die Gelegenheit wahrnehmen mein Denken zu klären. Immer und immer wieder stieß ich mich an der Tatsache das Alexander sich des Wortes "indivisible" (unteilbar) als mit dem Wort "Infinitesimal" synomym bediente; indessen hingegen meine Anschauung mich beriet, dass Infinitesimal unendlich bedeutet, und dass die Unendlichkeit des Infinitesimalen darin besteht, dass seine seine Teilbarkeit unendlich ist, dass das Infinitesimale seinem Wesen gemäß unendlich teilbar ist, eine Vorstellung (Anschauung) die besagt dass es kein kleinstes Infinitesimales gibt, weil wenn es dieses gäbe weil dieses kleinste Infinitesimale auch wiederum teilbar wäre. Das anderweitig unmöglich Infinitesimale wird gerettet durch die Grenze, durch den Limes, by the limit, welche die unendlich steigende Anzahl der Teilchen durch das unendlich schwindende Ausmaß des (einzelnen) Teilchens aufwiegt. In diesem Aufwiegen der Anzahl durch das Ausmaß von infinitesimalen Teilchen, entdecke ich den Sinn, die Vernunft, die Ratio, die Gültigkeit, die Möglichkeit des Infinitesimalen. Mit diesen Umständen erkläre ich mir die Problematik der Mengenlehre, die es zufrieden ist, wenn ich sie recht verstehe, unbegrenzte Anzahlen von unbegrenzten Mengen aufzutürmen, und zu diesem Zwecke zählbares Unzählbares zu konstatieren. Nun frage ich mich, was würde eine begrenzte Mengenlehre bedeuten, deren zunehmende Anzahl von Gliedern durch abnehmendes Gewicht, abnehmendes Ausmaß eines jeden einzelnen Gliedes durch vorbestimmte Grenze des Gesamtumfangs beschränkt würde? Hieße das etwas anderes als eine scheinbar jegliche Grenzen verachtende Kosmologie mit einer in massenlose Photonen kollabierende Teilchenphysik aufzuwiegen? Ich weiß es nicht. Ich frage nur. Was nun Alexander doktrinär gefärbte These betrifft: das Verbot der Infinitesimalrechnung auf Seiten der Jesuiten und eines den Totalitarismus befürwortenden Thomas Hobbes ziele auf die Unterdrückung der Vernunft, des Geistes, des Fortschritts, der Demokratie; und die Genehmigung der Infinitesimalrechnung von Galileo, Wallis und ihrergleichen weise auf alles geistig und gesellschaftlich Wünschenswerte, so schlage ich andere Erklärungen vor. Die Jesuiten und Hobbes verstanden die Infinitesimalrechnung ebensowenig wie Alexander selbst, und ihr Verbot war ein Feier der Macht des Verbietens, besonders des Neuen welches wenn nur wegen seiner Neuigkeit die Macht des Bestehenden bedrohte. Möglicherweise die wesentlichste Frage, die sich mir erst jetzt ergibt: Die Grenzen, die Limes, limits in der Natur? Was bedeutet die äußerste Lichtgeschwindigkeit im leeren Raum. Gibt es "Temperatur" im leeren Raum? Ist Lichtgeschwindigkeit Temperatur abhängig? Abhängig vom magnetischen, vom elektrischen Feld? Was, wenn irgendetwas, besagen Höchstgeschwindigkeit des Lichts? Des Schalls?