am 11. August 2023 First Amendment Congress shall make no law respecting an establishment of religion, or prohibiting the free exercise thereof; or abridging the freedom of speech, or of the press; or the right of the people peaceably to assemble, and to petition the Government for a redress of grievances. Das große Missverständnis betrifft die Religion. Der erste Zusatz, the First Amendment, zur U.S. Amerikanischen Verfassung gewährleistet die sogenannte Freiheit und untersagt die Verordnung oder Beschränkung der Religion. Dies im Kielwasser der entsetzlichen religionsbedingten Zerstörungen des sechzehnten und siebzehnten Jahrhunderts. Jedoch haftet an dieser hochherzigen Bestimmung das Missverständnis welches meint dass Religion sich auf öffentliche Veranstaltungen und Anstalten beschränken ließe. Der einsichtige und empfindsame Mensch versteht, dass sich die Religion in alle Bereiche der privaten und öffentlichen Existenz erstreckt, und dass demgemäß jenes gepriesene First Amendment die Fähigkeit des Kongresses Ordnung zuschaffen aufhebt, anderweitig aber als Schleier dient, die Willkür der Gesetzgebung zu verstecken. Ich verstehe als religiös meine Abneigung von Ohrringen, von gemalten Lippen, Fingernägeln, und Fußnägeln, von Tätowieren, von den verschiedensten Arten zeitgenössischer volkstümlicher populärer Kunst, ins Besondere der Musik, auch mein positives Befürworten, meine Bewunderung von Bildung und Kultur, meine Ablehnung all dessen das mich bedroht, all meine ästhetischen und ethischen Urteile, als religiös bedingt. Ich erinnere den Spruch meines Vaters, "Das hat mit mir nichts zu tun." Ich deute diese Worte als Ausdruck eines religiösen Abscheus, der sich schließlich auf alle mir unannehmbare Kunst und Literatur hin bis zu mir zotig ziemender Sprache erstreckt. Wo und wie vermöchte ich eine Grenze bestimmen zwischen dem was ich als gut und schön empfinde - seligmachend wie im Paradies, und dem entgegengesetzten das mich als böse, hässlich, grässlich und grauenhaft anmutet, das ich als bedrohende Zerstörung fürchte, vor dem ich meine fliehen zu müssen. Heraklit hat gesagt, Tretet ein, denn auch hier sind Götter! Novalis hat gesagt, Wo keine Götter sind, walten Gespenster. Religion ist überall. Jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Handlung ist religionsbezogen. Das Leben des Menschen ist mit Religion ob anerkannt oder verleugnet, ob ausposaunt oder verschwiegen, durchtränkt. Jedes Gesetz beansprucht mit dem was es erlaubt, und mit dem was es untersagt, das Leben zu bestimmen. Wo alles Religion ist, kann kein Gesetz umhin die Religion zu fördern oder zu beeinträchtigen. Das Religionsverbot des First Amendment ist ein frommer unschuldiger Witz. Der Nizäische Geist, Wir glauben all an einen Gott, weist auf das inbegriffen totalitäre Wesen der Gesellschaft. Die Gesellschaft fordert Gleichheit in der Sprache, in der Gesinnung, im Benehmen, in der Kleidung. burkha - Körperschleier; hijab - Kopftuch A kippah (plural: kippot), yarmulke, skullcap, or koppel is a brimless cap, usually made of cloth, traditionally worn by Jewish males Aristoteles überliefert ("De partib. animal." I, 5), dass Heraklit (um 500 v. Chr.), als er sich in einem Backofen wärmte, seine Besucher getrost eintreten hiess (ἐκέλευσε αὐτοὺς εἰσιέναι θαῤῥοῦντας), denn auch hier seien Götter (εἶναι γὰρ ἐνταῦθα θεούς). Dies zitieren wir in der lateinischen Form: Introite, nam et hic Dii sunt! Tretet ein, denn auch hier sind Götter! die man in der Vorrede zu Aulus Gellius unverbürgt las, bis Salmasius dafür den heraklitischen Spruch "Vielwisserei belehrt den Geist nicht" richtig setzte, und die uns als Motto von Lessings "Nathan" geläufig wurde.—